
Der Entwurf für einen Code of Conduct / Awarness-Leitfaden ist fertig.
Veranstaltende sind gefragt! – Lasst uns drüber sprechen!
2. Community-Talk: Safer Space – Tango in Hamburg
Wann: Sonntag, 29.3.2026 – 15:00 Uhr
Wo: Tangostudio el abrazo, Beerenweg 1d, 22761 Hamburg
Erstes Treffen Mai 2025 – Warum „Safer-Space“?
Im letzten Jahr hat der Erste Community Talk zum Thema Safer Space Tango in Hamburg stattgefunden. Mehr als 20 Teilnehmende tauschten sich unter der Moderation von Christine Frühauf sehr engagiert aus.
Das Anliegen der Gruppe: Den achtsamen, respektvollen Umgang in der Hamburger Tangokulturszene fördern und stärken. Einen Umgang, in dem die individuellen Grenzen von Menschen geachtet und respektiert werden.
Die Gruppe beschäftigte sich mit daher mit den Fragen:
„Welche Art von Raum möchten wir in der Hamburger Tango-Community schaffen und fördern? Wie wünschen wir uns den Umgang in der Hamburger Tango-Szene?“
Aber auch: „Welche Atmosphäre, Rahmenbedingungen, Verhaltensweisen, Umgang mit Störgefühlen … gehören für uns NICHT in einen Safer Space Tango in Hamburg?“.
Code of Conduct / Awareness Leitfaden
In vielen Unternehmen, Vereinen und Organisationen wird ein Konsens über achtsamen, respektvollen Umgang miteinander in einem sog. Code of Conduct oder Awarness-Leitfaden festgehalten. Er gibt eine Orientierung darüber, wie achtsamer, respektvoller Umgang miteinander konkret aussehen kann, und ggf. auch wie damit umgegangen werden kann, wenn der Umgang nicht achtsam und respektvoll ist.
Aus dem Meeting entstand eine Gruppe, von ehrenamtlichen Freiwilligen, die sich damit beschäftigte, einen Entwurf für einen möglichen Code of Conduct in der Tangokulturszene in Hamburg zu entwickeln. Dieser sollte Gesprächsgrundlage für ein nächstes Treffen sein.
Dieser Entwurf ist nun fertig.
Einen Code of Conduct für die ganze Szene – schwierig! – Daher erstmal kleiner denken!
Wichtigste Erkenntnis der Vorbereitungsgruppe: Es ist schwierig, gleich einen Code of Conduct für die GANZE Hamburger Tangokulturszene erstellen zu wollen. Das sind sehr viele Akteure, die sich auf einen gemeinsamen Text einigen müssten. Es wäre sinnvoller, wenn erstmal Veranstaltende über Codes of Conduct / Awarness Leitfäden für Ihre Veranstaltungen nachdenken.
Die Veranstaltenden sind gefragt – die Tanzenden unterstützen
Wir alle (Tanzende wie Veranstaltende) tragen durch unser Verhalten Verantwortung für unser Miteinander. Die Formulierung eines Code of Conduct für ihre eigenen Veranstaltungen liegt aber in den Händen der Veranstaltenden. Das bedeutet: Alle Veranstaltenden sind eingeladen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und einen Code of Conduct für ihre eigenen Veranstaltungen zu entwickeln.
• Was ist für mich als Veranstalter:in achtsamer und respektvoller Umgang?
• Wie will ich achtsamen und respektvollen Umgang in meinen Veranstaltungen fördern?
• Wie will ich damit umgehen, wenn Menschen nicht achtsam und respektvoll sind?
• Welche Hilfsangebote habe ich in meinen Veranstaltungen für Menschen, die, für sie schwierige Erlebnisse? An wen können sie sich wenden? Wie gehe ich damit um?
Das ist keine leichte Aufgabe. Dafür ist der Entwurf eine sehr gute Gesprächsgrundlage.
Tanzenden-Input erwünscht!
Einige Veranstaltenden haben sich entschieden, sich mit einem Code of Conduct zu beschäftigen und den Entwurf der Vorbereitungsgruppe und das offene Gespräch darüber als Grundlage für ihren Umgang mit dem Thema zu machen. Ein einheitliches oder zumindest abgestimmtes Konzept ist wünschenswert.
Wir haben alle Veranstaltenden eingeladen, sich ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen. Beteiligt euch gerne am Gespräch und entwickelt ebenfalls einen Code of Conduct für eure Veranstaltungen. Der Entwurf und das offene Gespräch darüber, kann für alle als Grundlage dienen.
Wir laden alle am Thema interessierten Tanzenden ein, ebenfalls mitzureden. Was ist euch wichtig? Was wünscht ihr euch von Veranstaltenden?
Wir laden alle ein, die über den Entwurf sprechen und das Thema weiter mit gestalten wollen zum 2. Community-Talk „Safer Space“
Ziel:
Das Ziel des Treffens ist es, dass Veranstaltende mit dem Entwurf und dem Gespräch Input erhalten, um für ihre Veranstaltungen einen individuellen Code of Conduct gestalten zu können.
Ziel ist außerdem, die Gründung eines Veranstaltenden-unabhängiges Awarness-Teams anzuschieben, das Menschen in Problemsituationen auffangen kann. Dafür soll professionelle Unterstützung und Schulung in Anspruch genommen werden.
Für unsere Planung gerne anmelden unter oliver@elabrazo.de – und auch spontan Kommende sind willkommen!
Herzliche Grüße
Natalia Reichert (Organisatorin Encanto Milonga)
Oliver Quick (Tangostudio el abrazo)
Foto von Vera Maxin









































