Der Entwurf für einen Code of Conduct / Awarness-Leitfaden ist fertig.
Veranstaltende sind gefragt! – Lasst uns drüber sprechen!

2. Community-Talk: Safer Space – Tango in Hamburg
Wann: Sonntag, 29.3.2026 – 15:00 Uhr
Wo: Tangostudio el abrazo, Beerenweg 1d, 22761 Hamburg

Erstes Treffen Mai 2025 – Warum „Safer-Space“?


Im letzten Jahr hat der Erste Community Talk zum Thema Safer Space Tango in Hamburg stattgefunden. Mehr als 20 Teilnehmende tauschten sich unter der Moderation von Christine Frühauf sehr engagiert aus.
Das Anliegen der Gruppe: Den achtsamen, respektvollen Umgang in der Hamburger Tangokulturszene fördern und stärken. Einen Umgang, in dem die individuellen Grenzen von Menschen geachtet und respektiert werden.
Die Gruppe beschäftigte sich mit daher mit den Fragen:
„Welche Art von Raum möchten wir in der Hamburger Tango-Community schaffen und fördern? Wie wünschen wir uns den Umgang in der Hamburger Tango-Szene?“
Aber auch: „Welche Atmosphäre, Rahmenbedingungen, Verhaltensweisen, Umgang mit Störgefühlen … gehören für uns NICHT in einen Safer Space Tango in Hamburg?“.

Code of Conduct / Awareness Leitfaden


In vielen Unternehmen, Vereinen und Organisationen wird ein Konsens über achtsamen, respektvollen Umgang miteinander in einem sog. Code of Conduct oder Awarness-Leitfaden festgehalten. Er gibt eine Orientierung darüber, wie achtsamer, respektvoller Umgang miteinander konkret aussehen kann, und ggf. auch wie damit umgegangen werden kann, wenn der Umgang nicht achtsam und respektvoll ist.

Aus dem Meeting entstand eine Gruppe, von ehrenamtlichen Freiwilligen, die sich damit beschäftigte, einen Entwurf für einen möglichen Code of Conduct in der Tangokulturszene in Hamburg zu entwickeln. Dieser sollte Gesprächsgrundlage für ein nächstes Treffen sein.

Dieser Entwurf ist nun fertig.

Einen Code of Conduct für die ganze Szene – schwierig! – Daher erstmal kleiner denken!


Wichtigste Erkenntnis der Vorbereitungsgruppe: Es ist schwierig, gleich einen Code of Conduct für die GANZE Hamburger Tangokulturszene erstellen zu wollen. Das sind sehr viele Akteure, die sich auf einen gemeinsamen Text einigen müssten. Es wäre sinnvoller, wenn erstmal Veranstaltende über Codes of Conduct / Awarness Leitfäden für Ihre Veranstaltungen nachdenken.

Die Veranstaltenden sind gefragt – die Tanzenden unterstützen


Wir alle (Tanzende wie Veranstaltende) tragen durch unser Verhalten Verantwortung für unser Miteinander. Die Formulierung eines Code of Conduct für ihre eigenen Veranstaltungen liegt aber in den Händen der Veranstaltenden. Das bedeutet: Alle Veranstaltenden sind eingeladen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und einen Code of Conduct für ihre eigenen Veranstaltungen zu entwickeln.
• Was ist für mich als Veranstalter:in achtsamer und respektvoller Umgang?
• Wie will ich achtsamen und respektvollen Umgang in meinen Veranstaltungen fördern?
• Wie will ich damit umgehen, wenn Menschen nicht achtsam und respektvoll sind?
• Welche Hilfsangebote habe ich in meinen Veranstaltungen für Menschen, die, für sie schwierige Erlebnisse? An wen können sie sich wenden? Wie gehe ich damit um?

Das ist keine leichte Aufgabe. Dafür ist der Entwurf eine sehr gute Gesprächsgrundlage.

Tanzenden-Input erwünscht!


Einige Veranstaltenden haben sich entschieden, sich mit einem Code of Conduct zu beschäftigen und den Entwurf der Vorbereitungsgruppe und das offene Gespräch darüber als Grundlage für ihren Umgang mit dem Thema zu machen. Ein einheitliches oder zumindest abgestimmtes Konzept ist wünschenswert.
Wir haben alle Veranstaltenden eingeladen, sich ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen. Beteiligt euch gerne am Gespräch und entwickelt ebenfalls einen Code of Conduct für eure Veranstaltungen. Der Entwurf und das offene Gespräch darüber, kann für alle als Grundlage dienen.

Wir laden alle am Thema interessierten Tanzenden ein, ebenfalls mitzureden. Was ist euch wichtig? Was wünscht ihr euch von Veranstaltenden?

Wir laden alle ein, die über den Entwurf sprechen und das Thema weiter mit gestalten wollen zum 2. Community-Talk „Safer Space“

Ziel:


Das Ziel des Treffens ist es, dass Veranstaltende mit dem Entwurf und dem Gespräch Input erhalten, um für ihre Veranstaltungen einen individuellen Code of Conduct gestalten zu können.
Ziel ist außerdem, die Gründung eines Veranstaltenden-unabhängiges Awarness-Teams anzuschieben, das Menschen in Problemsituationen auffangen kann. Dafür soll professionelle Unterstützung und Schulung in Anspruch genommen werden.

Für unsere Planung gerne anmelden unter oliver@elabrazo.de – und auch spontan Kommende sind willkommen!

Herzliche Grüße
Natalia Reichert (Organisatorin Encanto Milonga)
Oliver Quick (Tangostudio el abrazo)

Foto von Vera Maxin


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Ein gemeinsamer Auftritt von Tango Hamburg bei Instagram

Schon seit einiger Zeit gibt es einen gemeinsamen Instagram-Auftritt von Tango Hamburg.

Schaut gerne mal rein! >>>hier klicken<<<


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Hamburger Vereinbarung

Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg….

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Eine öffentliche Tanzfläche direkt an der Elbe?

Am Freitag, dem 26. September 2025, startete das freiraumplanerische Werkstattverfahren zur Neugestaltung der St. Pauli Hafenkante.

Was tut proTango Hamburg?

siehe vorheriger Post vom Oktober 2025

Frank, Maude und Andreas haben für proTango an den Werkstatt-Terminen am 6.11. und 7.11.2025 teilgenommen und für das Thema Tanzfläche Werbung gemacht.
Sie haben mit vielen Leuten gesprochen. Sehr positiv: Die Vorabeit mit den vorherigen Treffen und der Kontaktaufname mit allen Planungsbüros hat Wirkung gezeigt. Alle wussten schon über proTango Bescheid und hatten unsere Anregungen auf dem Schirm.
Eine Tanzfläche ist grundsätzlich im Gespräch. 

Hier einige Eindrücke bei Instagramm: >>>hier klicken<<<

Entscheidungsfindung: Entwürfe präsentieren
Do 12.02.2026 18:00- 21:00 Uhr
Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12
Am 12. Februar stellen die Planungsteams ihre finalen Entwürfe der Öffentlichkeit vor.
Ihre Hinweise und Kritiken werden aufgenommen und fließen in die Entscheidungsfindung am darauffolgenden Tag mit ein.

Sei dabei!

Eine öffentliche Tanzfläche an der St. Pauli Hafenkante ist Dir wichtig? Kontaktiere Maude unter hamburg@protango.de und komm mit zu den Werkstatt-Treffen…


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Tango im Mercado Altona

Danke, an die vielen, vielen Menschen, die mit uns im Mercado Altona getanzt haben. – Was für ein großes Vergnügen! Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird! – Danke an Maude, Holger, Dorothee, Ivano, Tamara, Dörte und Oliver für die Koordination und an Maude und Mario für den tollen Showtanz!

>>> hier einige kleine Videos von der Aktion auf Facebook <<<
>>> hier ein Video der Aktion auf Instagramm <<<

und hier der Beitrag vom Mercado über die Aktion
>>> Video vom Mercado-Team<<<

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Eine öffentliche Tanzfläche direkt an der Elbe?

Am Freitag, dem 26. September 2025, startete das freiraumplanerische Werkstattverfahren zur Neugestaltung der St. Pauli Hafenkante.
In einem offenen und kreativen Prozess werden in den kommenden Monaten die gesammelten Ideen der Wunschproduktion und die gewonnenen Erkenntnisse aus der letztjährigen Testphase gemeinsam mit der Öffentlichkeit, Fachleuten und drei ausgewählten Planungsteams in freiraumplanerische Entwürfe übersetzt.

Was tut proTango Hamburg?

An dem Treffen am 26.09.2025 haben für proTango Hamburg auch Frank und Dierk teilgenommen.
https://www.facebook.com/groups/tangoargentinohamburg/permalink/10164514624446495/

Frank und Dierk haben das Thema „öffentliche Tanzfläche“ für diesen Ort nocheinmal ins Gespräch gebracht.

In der Folge hat sich proTango Hamburg nochmal schriftlich an das BUKEA-Team gewandt, das das Gesamtprojekt leitet. Außerdem wurden die beteiligten drei Planungsbüros nochmal schriftlich kontaktiert und mit überzeugenden Argumenten dafür geworben, eine öffentliche Tanzfläche in das Gesamtkonzept zu integrieren.

Zwei der drei Planungsbüros haben sich bereits zurückgemeldet und sich offen gezeigt für den Vorschlag, eine öffentliche Tanzfläche in das Gesamtkonzept zu integrieren.
Auch das BUKEA-Team steht dem offen gegenüber.

Die nächsten Schritte:

Werkstatt 1
Do 06.11.2025 18:00 – 20:00 Uhr
Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12
Die Teams stellen ihre ersten Entwürfe der Öffentlichkeit in der GWA St. Pauli vor. UnserFeedback ist gefragt!

Werkstatt 2
Fr 07.11.2025 16:00- 20:00 Uhr
Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12
Die Offene Werkstatt steht an: In den Räumlichkeiten der GWA St. Pauli sind alle eingeladen, Ihre Perspektiven und Ideen mit den Planungsteams zu diskutieren.

Entscheidungsfindung: Entwürfe präsentieren
Do 12.02.2026 18:00- 21:00 Uhr
Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12
Am 12. Februar stellen die Planungsteams ihre finalen Entwürfe der Öffentlichkeit vor.
Ihre Hinweise und Kritiken werden aufgenommen und fließen in die Entscheidungsfindung am darauffolgenden Tag mit ein.

Sei dabei!

Eine öffentliche Tanzfläche an der St. Pauli Hafenkante ist Dir wichtig? Kontaktiere Maude unter hamburg@protango.de und komm mit zu den Werkstatt-Treffen…


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Stand der Dinge:

Seit Jahren engagiert sich Frank Kruppa, unterstützt durch proTango Hamburg, für eine Tanzfläche im öffentlichen Raum in Hamburg.
Im Mai 2025 erst hatte proTango Hamburg mit einer Pressemitteilung das Thema erneut in die öffentliche Wahrnehmung gebracht.
https://tangokalender-hamburg.de/de/tanzflaeche-im-oeffentlichen-raum/

In der Folge wurden Gespräche mit verschiedenen Politikern geführt. Die Linke (Frau Marie Kleinert und Frau Natalia Werdung), Die Grünen (Frau Christina Prasch und Herrn René Gögge), sowie die AfD (Frau Antje Hebel) nahmen sich der Sache an.

Bezirksamt Hamburg Mitte antwortet nach 3 Jahren endlich auf gemeinsamen Antrag von SPD, CDU und FDP

In der Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vom 23.06.2022 hatten SPD, CDU und FDP einem gemeinsamen Antrag zugestimmt. Der Antrag forderte das Bezirksamt auf, sich für die Einbindung von öffentlichen Tanzflächen in Neugestaltungen und Renovierungen von öffentlichen Plätzen einzusetzen. Passiert ist 3 Jahre nichts.

Am 29.04.2025, nach fast drei Jahren, antwortet das Bezirksamt auf eine Anfrage von Die Linke:
https://sitzungsdienst-hamburg-mitte.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1018766

Am 19.06.2025 nimmt das Bezirksamt auch gegenüber der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte endlich Stellung. Ganze fünf Sätze lang ist die Antwort. Inhalt: Passiert ist seit drei Jahren nichts.
https://bv-hh.de/hamburg-mitte/documents/tanzen-im-oeffentlichen-raum-ermoeglichen-outdoor-tanzflaeche-bei-platzneugestaltungen-in-hamburg-mitte-beruecksichtigen-200791

Antrag der AfD auf Tanzfläche im Oberhafen – abgelehnt

Am 27.08.2025 stellt die Fraktion der AfD einen Antrag in der Hamburger Bürgerschaft zur Einrichtung einer öffentlichen Tanzfläche in der geplanten Sportanlage im Oberhafen.
https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/vorgang/85088
Der Antrag wurde mit den Stimmen der SPD, GRÜNEN, CDU und LINKEN abgelehnt.

Tanzaktion für eine öffentliche Tanzfläche in Planten und Blomen

Am 31.8.2025 fand eine öffentliche Tanzveranstaltung mit Vertreter:innen verschiedener Tanzsparten in Planten&Blomen statt. Die Veranstaltung war initiiert von Die Linke um dem Thema „öffentliche Tanzfläche“ Nachdruck zu verleihen. (https://tangokalender-hamburg.de/de/tango-in-plantenblomen-tanzflaeche/)
https://www.linksfraktion-hamburg.de/termine/tanzen-mit-links-swing-salsa-co-fuer-alle/

Wie geht es weiter:

  • CDU und SPD wurden erneut angeschrieben
  • Kontakt mit der Kulturbehörde wurde aufgenommen
  • Ein Schreiben an Dr. Carsten Brosda (Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien) ist in Vorbereitung


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Tango in Planten&Blomen – Tanzfläche!

Danke, an alle, die in Planten und Blomen mit uns getanzt haben. – Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird! – Danke an Maude und Mario für die Koordination!

Die Aktion war initiiert von Die Linke. Sie war eine Veranstaltung zu Unterstütung der Initiative für eine öffentliche Tanzfläche in Hamburg.

>>> hier einige kleine Videos von der Aktion auf Facebook <<<
>>> hier ein Video der Aktion auf Instagramm <<<

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Tango auf dem Wandsbeker-Stadtteilfest

Danke, an alle, die auf dem Wandsbeker Stadteil-Fest mit uns getanzt haben. – Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird! – Danke an Maude und Philipp für die Koordination!

>>> hier einige kleine Videos von der Aktion auf Facebook <<<
>>> hier ein Video der Aktion auf Instagramm <<<

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Tango auf dem Tibarg-Fest

Danke, an alle, die auf dem Tibarg-Fest mit uns getanzt haben. – Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird! – Danke an Maude und Philipp für die Koordination!

>>> hier einige kleine Videos von der Aktion auf Facebook <<<
>>> hier ein Video der Aktion auf Instagramm <<<

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Tango auf dem Uhlenhorster Stadtteilfest

Danke, an alle, die auf dem Uhlenhorster Stadtteilfest mit uns getanzt haben. – Im Regen!!! Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird! – Danke an Mario und Maude für die Koordination!

>>> hier einige kleine Videos von der Aktion auf Facebook <<<
>>> hier ein Video der Aktion auf Instagramm <<<

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proTango Hamburg unterstützt die Aktion „Eine Tanzfläche für den öffentlichen Raum“ – gemeinsam mit Kolleg:innen aus der Swing-Szene, dem Standard-Tanz sowie SportSpaß!
Folgende Presseerklärung wurde am 24.5.2025 an zahlreiche Presse-Organe versendet:

„Eine Tanzfläche im Öffentlichen Raum!“: Eine kulturpolitische Forderung im urbanen Umfeld, die eigentlich selbstverständlich klingt. Und doch scheint gerade dies in einer reichen Stadt wie Hamburg eine echte Herausforderung zu sein. Denn die vor vier Jahren – noch während der Corona-Pandemie – vom Hamburger Tangotänzer Frank Kruppa an den Petitionssausschuss der Hamburger Bürgerschaft eingereichte Forderung nach einer öffentlichen Tanzfläche, wurde abgelehnt. Die damalige Argumentation: Eine Tanzfläche stehe im Widerspruch zur Verkehrssicherheit und zur baulichen Dauerhaftigkeit.

Ein Statement, das nicht überzeugt. Und so wollte sich Tänzer Frank Kruppa von der Ablehnung auch nicht abspeisen lassen. Er engagierte sich weiter, diesmal auf Bezirksebene. Zusammen mit Vertretern von proTANGO stellte er sein Anliegen im Juni 2022 dem City-Ausschuss der Bezirksversammlung Mitte vor. Die Reaktion der Bezirkspolitiker:innen war sehr positiv; sie trugen Kruppa auf, geeignete innerstädtische Plätze zu identifizieren. Mit Unterstützung von proTANGO sind dann im Herbst 2022 sechs potenzielle Fläche der Bezirksversammlung übermittelt worden. Reaktion: Keine!

Immerhin griff die Die Linke das Thema „Öffentliche Tanzfläche“ wieder auf und veranstaltete unter der Ägide ihres Abgeordneten Norbert Hackbusch im Mai 2024 ein Tanz-Happening in Planten & Blomen, um die besagte, aus Sicht von proTANGO enorm wichtige, kulturpolitische Forderung zu bekräftigen. Weil sich aber auf der Ebene der Hamburger Landespolitik auch in den darauffolgenden Monaten nichts Konkretes abzeichnete, hat Frank Kruppa dann im letzten Herbst den Petitionausschuß mit seiner Forderung noch einmal konfrontiert. Kurz vor Weihnachten erhielt er aber eine nüchtern-technische Ablehnung zugesandt. Zu glatt, zu gefährlich.

Mit diesem beschämenden Ergebnis mag sich die Regionalgruppe von proTANGO – genauso wie Frank Kruppa – nicht zufriedengeben. Wir appellieren daher in Zeiten der gesellschaftlichen Polarisierungen an die interessierte Hamburger Öffentlichkeit, an die Parteien in der Bürgerschaft und in den Bezirken: Wir brauchen in Hamburg – dringender, denn je – eine Tanzfläche im öffentlichen Raum!

Setzen Sie sich bitte dafür ein! Aus der Sicht von proTANGO würde dies gerade in krisenbehaftete Zeiten wie gegenwärtig ein positives, inspirierendes und Gemeinschaft stiftendes Signal in die Stadtlandschaft setzen.

Die Pressemitteilung wurde an folgende Medien verschickt:

Die Welt
Bild
Die Zeit
Hinz&Kunzt
Hamburger Abendblatt
hamburger Morgenpost
taz nord
Szene
NDR
Oxmox
Stadtkultur Hamburg
SAT 1
Evangelischer Rundfunkdienst (epv-nord)

Sie wurde ausserdem an folgende Politiker verschickt:

Bezirksversammlungen: Mitte, Altona, Eimsbüttel, Nord, Wandsbek, Harburg, Bergedorf
Bürgeschaft-Fraktionen: SPD, CDU, Grüne, Die Linke, AfD
Kultursenator Brosda
Frau Kleinert (Die Linke), Frau Warnecke (Grüne), Herrn Sträter (SPD). Das sind die drei Politiker, die sich im NDR-Videobeitrag zum Thema öffentliche Tanzfläche vom Februar 2024 geäußert hatten.


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Hamburger Vereinbarung

Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg….

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Tango auf dem Eppendorfer Landstraßenfest

Danke, an alle, die auf dem Eppendorfer Landstraßenfest mit uns getanzt haben. Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird! – Danke an Mario und Liuba für die Koordination!

>>> hier einige kleine Videos von der Aktion auf Facebook <<<
>>> hier ein Video der Aktion auf Instagramm <<<

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am 17.5.2025 hat das erste Community Meeting „Safer Space Tango Hamburg“ stattgefunden. 21 Teilnehmende tauschten sich mit Hilfe der Moderation von Christine Frühauf sehr achtsam und engagiert aus.

Nach einem Ankommen und Kennenlernen in der großen Gruppe, fand in kleineren Gruppen ein Austausch statt zu den Fragen: „Welche Art von Raum möchten wir in der Hamburger Tango-Community schaffen und fördern? (Atmosphäre, Verhalten, Rahmenbedingungen, Umgang mit „Störgefühlen“)“ und „Welche Atmosphäre, Rahmenbedingungen, Verhaltensweisen, Umgang mit Störgefühlen … gehören für uns NICHT in einen Safer Space?“.
In einem Brainstorming wurden Ideen für mögliche Maßnahmen gesammelt.

Aus dem Meeting entstand eine Gruppe, die sich damit beschäftigt, einen Entwurf für einen möglichen Code of Conduct zu entwickeln. Dieser soll Gesprächsgrundlage für ein nächstes Treffen sein.
Der Umsetzung anderer, davon unabhängigen Ideen, sind dadurch natürlich keine Grenzen gesetzt! Engagiert euch für eine (noch) achtsamere, wertschätzendere, sicherere Tango-Kultur-Szene in Hamburg.

Bitte beachtet: All das hier ist „work in progress“! Dies ist eine Initiative von Menschen aus der Szene, die sich für die Szene engagieren. Danke dafür!

Ihr wollt mitmachen und mit gestalten? Wendet euch gerne an die Koordinatorin Natalia Reichert unter saferspace@tangokalender-hamburg.de

Titelfoto von Vera Maxin


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Danke, an alle, die auf dem Hafengeburtstag mit uns getanzt haben. Ihr habt mitgeholfen, dass Tango in Hamburg sichtbarer wird!

>>> hier ein kleines Video von der Aktion <<<

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Hamburger Vereinbarung

Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg….

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Unterstützt uns und macht mit! Tanzt gemeinsam mit uns bei den Strassenfest-Flashmobs und zeigt, wie bunt und vielfältig der Tango in Hamburg ist.

Die Begeisterung, Tango zu tanzen, erwächst bei den Allermeisten daraus, dass sie gesehen und erlebt haben, wie andere Menschen tanzen – und davon so berührt, bewegt und begeistert sind, dass sie auch beginnen wollen zu tanzen.
Die proTango Regionalgruppe Hamburg willen mithelfen, dass Tango Argentino in Hamburg auch öffentlich sichtbarer wird.
Daher treten wir in diesem Jahr als proTango Regionalgruppe Hamburg bei einer Reihe von Straßenfesten in Hamburg auf, damit noch mehr Menschen vom Tango berührt werden.

Es gibt jeweils eine winzig, kleine Tanzvorführung und dann einen Flashmob. Die Idee ist, vor allem Tango als sozialen Tanz zu zeigen, in dem jede:r Spaß haben kann. Außerdem soll die Hamburger Tangomap verteilt werden, um den Reichtum der Hamburger Tangoszene zu zeigen.

Dafür brauchen wir eure Hilfe!

Unterstützt uns und macht mit! Tanzt gemeinsam mit uns bei den Strassenfest-Flashmobs und zeigt, wie bunt und vielfältig der Tango in Hamburg ist.

Für die folgenden Strassenfeste haben wir bereits Zusagen der Veranstaltenden:
10.5. – Hafengeburtstag Hamburg – 10.5. (Koordination: el abrazo)
31.5. – Eppendorfer Landstraßenfest – 31.5. (Koordination: Mario Medina)
5.7. – Heimfeld (Koordination: Holger)
6.7. – Tibarg Fest Niendorf – Show+Schnupperstunde für Zuschauende (Koordination: Maude, Holger)
12.7. – Chemnitz-Strassenfest (Koordination: Nathan&Madina)
30.8. – Wandsbeker Stadtteilfest auf dem Wandsbeker Marktplatz, (Koordination: Philipp & Maude), 17:30–18:15 Uhr: Show, Schnupperkurs und freies Tanzen mit allen
31.8. – „Tanzen mit Links” im Planten un Blomen, neben Eis Livotto (Nähe Fernsehturm), Koordination: Mario & Maude, 11–14 Uhr: Salsa, Tango, Swing und freies Tanzen, 12–12:30 Uhr: Tango-Schnupperkurs mit Mario & Maude
1.11. – Mercado Altona 30 Jahre (Koordination: el abrazo, La Yumba, Maude, Holger)

jeweils ca. 14 Tage vorher laden wir explizit zu den Strassenfest-Flashmobs ein, hier auf dem Tangokalender und auf facebook und intstagram…Macht mit und tanzt mit uns … hoffentlich verlieben sich viele Zuschauer:innen in den Tango und vergrößern unsere gemeinsame Szene…

P.S.: Wir danken all denjenigen, die auch bisher schon mit großem persönlichen Engagement in Hamburg Flashmobs und Open Air Milongas veranstalten und veranstaltet haben und damit den Tango bekannter machen! Danke!

Foto von Andrew Slifkin auf Unsplash

Einladung zu einem offenen Gespräch darüber, wie die Hamburger Tango-Szene ein sichererer Ort werden kann.

Community-Talk: Safer Space – Tango in Hamburg
Wann: Samstag, 17.5.2025 – 15:00 – ca. 17:00 Uhr
Wo: Tangostudio el abrazo, Beerenweg 1d, 22761 Hamburg

Tango ist ein intimer Tanz, der berührt. Was genau aber heißt das?
Immer wieder fühlen sich Menschen auf Tanzveranstaltungen nicht sicher oder in ihren Grenzen ungenügend respektiert, kommt es zu unangenehmen Begegnungen oder Berührungen, die nicht in Ordnung sind, manchmal sogar zu sexuellen Übergriffen.
Wir möchten, dass die Tango-Szene in Hamburg ein Ort, wo sich alle sicher und wohl fühlen können. Wir wollen uns austauschen und darüber sprechen, wie die Tango-Szene in Hamburg mit diesem Thema umgehen kann. Welche Möglichkeiten wir haben, die Szene zu einem sichereren Ort (Safer Space) zu machen? Was können wir tun, um Übergriffe zu verhindern? Was können Veranstalter:innen tun? Was können Menschen tun, die unangenehme Begegnungen haben? Wie gehen wir als Community damit um?

Wir wollen mit einem offenen Gespräch darüber starten, wie wir als Szene gemeinsam das Thema angehen können. Eingeladen sind all diejenigen, denen das Thema am Herzen liegt und die das Thema voran bringen wollen.
Das Gespräch ist kein Raum, um persönliche Einzelfälle aufzuarbeiten, individuelle Personen anzuschuldigen oder Betroffenen konkrete Hilfe zu geben. Das können wir als Gruppe nicht leisten.
Wir können aber gemeinsam über die Frage beraten, „Wie können wir die Hamburger Tango-Szene in Zukunft zu einem sichereren Ort machen?“
Aus den gefundenen Impulsen dieses ersten Auftakt-Meetings können dann weitere Treffen und Aktionen entstehen.

Moderation: Christine Frühauf
Zur Moderation des Treffens konnten wir Christine Frühauf als Moderatorin gewinnen. Christine hat langjährige Erfahrung darin, Gesprächsrunden mit kleinen und größeren Gruppen zu moderieren. Als Tangotänzerin ist sie außerdem seit vielen Jahren Teil unserer Hamburger Tango-Community.

Für unsere Planung gerne anmelden unter oliver@elabrazo.de – und auch spontan Kommende sind willkommen!

Herzliche Grüße
Natalia Reichert (Organisatorin Encanto Milonga)
Oliver Quick (Tangostudio el abrazo)

Foto von Vera Maxin


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Hamburger Vereinbarung

Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg….

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Flexibles Flimmern

ist ein mobiles Kino in Hamburg, welches seit 2006 Filme an passenden Orten inszeniert. Vor den Vorstellungen gibt es oft Führungen, Konzerte; Lesungen und meist passende Speisen und Getränke.

Links zur Facebookseite vom Flexiblen Flimmern und zum Instagram-Auftritt.

Eine Kooperation von Tangokalender-hamburg.de, Tangostudio el abrazo und dem Flexiblen Flimmern

Moin Moin Flimmernde,

Zusammen mit dem Tangostudio el abrazo und in Kooperation mit dem tangokalender-hamburg.de lädt euch euer mobiles Kino zu 3 Tango-Kinoabenden. Vor dem Film habt ihr die Möglichkeit einen Tangoschnupperkurs zu belegen und natürlich wie immer passende Leckerreien zu essen & zu trinken.
Dieses Mal: Leckere, original argentische Empanadas! Dazu ein Glas argentinischen Rotwein oder ein kühles argentinisches Quilmes Bier…

Die Termine:

Donnerstag 13. März 2025
18.00-18.45 Uhr 1. Schnupperkurs
19.00-19.45 Uhr 2. Schnupperkurs
20.00 Uhr Begrüssung und anschliessend Filmbeginn

Freitag 14. März 2025
18.00-18.45 Uhr 1. Schnupperkurs
19.00-19.45 Uhr 2. Schnupperkurs
20.00 Uhr Begrüssung und anschliessend Filmbeginn

Samstag 15. März 2025
18.00-18.45 Uhr 1. Schnupperkurs
19.00-19.45 Uhr 2. Schnupperkurs
20.00 Uhr Begrüssung und anschliessend Filmbeginn

Kino allein 14 EUR
Kombipreis Kino & Schnupperstunde Tango 24 EUR

Reservierungen unter: reservierungen@flexiblesflimmern.de

Tangoschnupperstunden:

Start jeweils 18:00 und 19:00 Uhr an den Kinoabenden
Vor dem Film werden jeden Tag zwei Tango Schnupperstunden angeboten. Jeweils um 18.00 Uhr und um 19.00 Uhr könnt ihr für 45 Minuten eintauchen in den Tanz und die Musik des Filmes. Aufpreis auf deinen Eintrittspreis für das Kombiticket +10 Euro.

Bitte gebt bei eurer Kartenbestellung unter reservierungen@flexiblesflimmern.de gleich mit an an welchem Tag ihr zu welcher Zeit (18:00 oder 19:00 Uhr) ihr den Schnupperkurs besuchen möchtet. Ihr bekommt dann eine Reservierungsbestätigung zum Film und für den Schnupperkurs nimmt das Team vom Tangostudio el abrazo gesondert zu euch Kontakt auf.

50% Rabatt für alle Tango-Flimmernden auch in den regelmäßigen regulären Starter-Kursen: Ihr kommt zum Film, wollt eigentlich auch das Tangotanzen ausprobieren, aber ihr schafft es einfach nicht zu den Schnupperkursen vor dem Film? Kein Problem. Alle Flimmernden, die zum Film kommen, erhalten 50% Rabatt auf die regelmäßigen, regulären Tango-Starter-Kurse im Tangostudio el abrazo. Meldet euch einfach unter info@elabrazo.de

Der Film: Tango Libre

Frédéric Fonteyne D 2013 95 min.
Jean-Christophe, von allen nur „JC“ genannt, ist ein überkorrekter Gefängniswärter. Er bewegt sich lautlos durch die Gefängnisräume und wird selbst kaum von seiner Umwelt beachtet. Der Wärter fügt sich voll und ganz in die Rolle des Beobachters, er überwacht und kontrolliert – sich selbst ebenso wie andere – mit strengster Akribie. JC ist der klassische Einzelgänger, emotionale Beziehungen zu anderen gibt es bei ihm nicht. Außer zu seinem Goldfisch, den er seit 15 Jahren besitzt. Ein Hobby hat er jedoch: JC nimmt an einem wöchentlichen Tangokurs teil. Doch auch dort findet er keine sozialen Kontakte. Bis Alice auftaucht, eine attraktive Frau, der es nach dem ersten gemeinsamen Tanz gelingt, JC aus seiner selbstgewählten Isolation zu locken.

Was wie ein Krimi beginnt, erweist sich als ein genau gezeichnetes Drama von fünf Menschen, deren Schicksal sich mehr und mehr verknüpft im Rhythmus des argentinischen Tango. Und was wie eine Dreiecksgeschichte beginnt, endet als durchgeknalltes Märchen. Dabei bietet das Drehbuch immer wieder überraschende Wendungen, um die Geheimnisse hinter den Figuren Stück für Stück zu entblättern. „Tango Libre“ ist eine berührende Geschichte von der Liebe und dem Mut, für sie die eigenen Grenzen zu überwinden. Gleichzeitig zeichnet der Film ein faszinierendes Porträt von Männlichkeit, das alle gängigen Klischees spielend bzw. tanzend auf den Kopf stellt. Ein toller Film, kunstvoll und sinnlich inszeniert. Wie schon bei „Eine pornographische Beziehung“ (2000) gelingt es Regisseur Frédéric Fonteyne, ein wenig neben der Spur konventioneller Draufsicht eine sehr glaubwürdige Geschichte von Menschen zu erzählen.

Reservierung/Anmeldung

Reservierungen/Anmeldung direkt unter: reservierungen@flexiblesflimmern.de


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Hamburger Vereinbarung

Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg….

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proTango e.V. engagiert sich für die Tango-Kultur-Szene in Deutschland, das heißt, für die Inhaber:innen von Tango-Schulen, Lehrende, Veranstaltende von Milongas und Festivals, Vereine, Musiker:innen, DJs, Showtänzer:innen und kreative Köpfe im Mode- und Medienbereich. Die engagierten Kulturschaffenden sind das Herzstück dieser Szene – ihre Arbeit lässt die Tango-Kultur in Deutschland weiterleben und inspiriert Menschen aller Generationen.

Datenerhebung
Um effektiver für die Tango-Kultur-Szene in Deutschland tätig sein zu können, führt proTango e.V. zum ersten Mal ein aufwendige detailierte Datenerhebung durch, denn belastbarere Daten sind notwendig.
Eine aufwendige Szene-Recherche zur Kartografierung der Tangokulturszene fand bereits während der gesamten 2. Jahreshälfte 2024 statt.

Im Rahmen dieser Datenerhebung startete nun am 9.12.2024 zusätzlich eine detailierte Mitgliederbefragung.

Sozidemografische Daten – Wirtschaftsdaten – GEMA-Daten
Neben soziodemografischen Daten der Tangokulturschaffenden und Daten über ihre Renten- und Krankenversicherungssitution, erfragen wir vor allem Daten zur konkreten wirtschaftliche Situation und Daten über die aktuelle, konkrete Situation mit der GEMA.

Datenschutz
Selbstverständlich schreiben wir Datenschutz groß. Wir verwenden ein professionelles, zertifiziertes Umfragetool mit Unternehmenssitz und Serverstandorten in Deutschland. Die Mitglieder wurden mit zufälligen, individuellen Teilnahme-Links versorgt, die nicht mit ihrem Namen oder der Mitgliedsnummer verknüpft sind. Die eingegeben Daten sind anonymisiert und können technisch nicht mit personenbezogenen Daten verknüpft werden – auch nicht durch den Vorstand oder die durchführenden IT-Fachleute.

Befragung ausfüllen – Jetzt
Alle Mitglieder sind aufgerufen ihre Daten bis spätestens 13.01.2025 einzugeben. Die Auswertung erfolgt dann im 1. Quartal 2025.

Unterstütze auch Du Die Tango-Kultur-Szene in Deutschland!
Was kannst Du tun?

Du bist Mitglied und hast die Befragung noch nicht ausgefüllt?
Nutze den Link der Dir zugeschickt wurde und fülle die Befragung aus. Du kannst den Link nicht mehr finden? – Schreibe eine Email an Oliver: oliver@elabrazo.de ! Er kümmert sich darum, dass Du Deinen individuellen Umfrage-Link erneut zugesandt bekommst.

Du bist noch kein Mitglied bei proTango?
Alle Infos dazu, wie Du Mitglied werden kannst, findest Du auf der „Mitglied werden“-Seite !
Engagiere Dich aktiv!

Die Tango-Kultur in Deutschland liegt Dir am Herzen?
Förde Sie durch Dein Engagement. Beispiele, Möglichkeiten und Ansprechpartner findest Du auf unserer >>>Aktionsseite Engagement<<<

Foto von Simone Secci auf Unsplash


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Mit eurer fantastischen Unterstützung haben wir es tatsächlich geschafft – die DITV-Petition zur GEMA-Reform hat das Quorum erreicht!

Das ist ein riesen Erfolg für uns alle und zeigt, wie richtig unsere Entscheidung war, uns dieser wichtigen Kampagne anzuschließen.

Als proTango e.V. war uns von Anfang an klar: „Gemeinsam sind wir mehr“ – das war und ist unser Motto. Deshalb haben wir uns der Initiative des DITV angeschlossen, denn nur zusammen können wir etwas gegen die übermächtige GEMA bewegen. Und wie recht wir damit hatten! Eure überwältigende Unterstützung hat bewiesen: Wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir auch gegen scheinbar übermächtige Gegner unsere Stimme erheben.

Das Beste daran?
Wir bekommen jetzt die Chance, unser gemeinsames Anliegen direkt im Bundestag vorzutragen.

Das ist unsere kollektive Leistung, auf die wir alle richtig stolz sein können!

Wie der DITV-Vorsitzende Dietmar Buermann uns mitgeteilt hat, geht es jetzt in die nächste spannende Phase: Die Petition wird zusammen mit allen Diskussionsbeiträgen geprüft. Sobald wir mehr über die nächsten Schritte wissen, seid ihr natürlich sofort im Boot.

Zur Erinnerung: Wofür wir gemeinsam mit dem DITV kämpfen:
– Eine GEMA, die transparent macht, wie sie ihre Tarife gestaltet
– Faire Verträge statt Diktat von oben
– Eine Aufsichtsbehörde (DPMA), die ihren Job macht
– Faire Bezahlung für Künstler, aber auch faire Bedingungen für alle, die Musik nutzen

Eure riesige Beteiligung zeigt, dass diese Initiative genau richtig ist. Was ein einzelner Verein nicht schaffen kann, das erreichen wir in einem starken Bündnis gemeinsam!

Abrazo
dein proTango Team

Foto von Gayatri Malhotra auf Unsplash


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GEMA-Petition unterzeichnen!

proTango e.V. an der Seite von DTIV e.V.
Petition unterzeichnen bis 26.11.2024!

Musik abzuspielen kostet Geld – GEMA-Gebühren.


Auch für Tango-Musik müssen Veranstalter:innen und Tanzlehrer:innen hohe GEMA-Gebühren zahlen. Die allerwenigsten Tangos sind GEMA-frei. Und es gibt die „GEMA-Vermutung“. Nicht die GEMA muss beweisen, dass sie die Rechte an der gespielten Musik hat, sondern Veranstalter:innen müssen beweisen, dass die GEMA die Rechte NICHT besitzt! Die aufwendige Beweislast liegt also nicht bei der großen GEMA sondern bei den kleinen Veranstalter:innen.

Auch Tangoveranstalter:innen sind der Meinung, dass Musiker entlohnt werden müssen.
Aber kommt das Geld der GEMA wirklich bei den Musikern und Rechteinhabern an?
Und: Die Höhe der Beiträge und der Verwaltungsaufwand steht in keinem Verhältnis zum Gewinn, der mit Tango-Tanz-Veranstaltungen zu erwirtschaften ist. Die Gebühren sind zu hoch. Der Verwaltungsaufwand ist zu hoch.

Die Situation mit der GEMA wird immer schwieriger. proTango kämpft für einen Pauschalvertrag mit der GEMA, aber die GEMA will alle Pauschalverträge kündigen und ab 2025 soll jedes einzelne gespielte Stück angegeben werden.

Die GEMA nutzt ihre Monopolstellung aus und setzt Anbieter unter Druck.


Die Situation mit der GEMA kann so nicht weitergehen. Das Verhalten der GEMA ist eine Gefahr für die Tanz-Kultur in Deutschland. Kleinere Kulturanbieter können die Preise der GEMA nicht bezahlen und den Verwaltungsaufwand nicht leisten.

Und wir sind nicht allein! Anderen Tänzen geht es genauso:
https://www.instagram.com/hardyhermann/p/DBk710AqdiJ/

Diese Situation kann nur durch die Politik verändert werden!


proTango e.V. steht daher Seite an Seite mit der Deutsche Tanzschulinhaber Vereinigung e.V. (DTIV) und unterstützt die

Petition „Reform der Tarifstruktur und Vertragspraxis der GEMA/verbesserte Kontrolle durch das Deutsche Patent- und Markenamt“
https://dtiv-ev.de/petition

Hilf mit, die (Tango-)Tanz-Kultur in Deutschland zu retten!

Was kannst Du tun?

  1. Teile diesen Blogbeitrag/Post so viel Du kannst. Teile ihn auf Facebook, Instagram, X (Twitter). Schick ihn durch Deine Newsletter.
  2. Unterzeichne die Petition bis spätestens zum 21.11.2024! Nur mit politischem Druck lässt sich diese Situation ändern.
  3. Lade den Aushang runter, drucke ihn aus und hänge ihn in Deinen Räumlichkeiten aus, damit möglichst viele Menschen von der Petition erfahren!
  4. Sprich Deine Veranstalter:innen an! Lass Dir erzählen, wie schwierig die Situation mit der GEMA für sie ist!

Wir zählen auf Dich! Mach mit!

Foto von Gayatri Malhotra auf Unsplash


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New Plattform for the Tango Culture in Hamburg

Tango culture creators in Hamburg have joined forces to relaunch the online portal for tango culture in Hamburg.

For many years tangokalender-hamburg.de has been publishing the tango culture dates of the city. However, the old site was getting on in years. In a common layout with the printed Hamburg TangoMap, the Tango Culture Portal for Hamburg was to be redesigned. On the one hand, analogous to the printed map, the richness and diversity of Hamburg’s tango culture scene should be shown and the desire to dive into this scene should be evoked. In addition, an up-to-date calendar of events should be set up, in which the cultural workers can enter their dates themselves. Further more a blog about the activities of the regional group Hamburg of proTango e.V. was to be established.

Under the coordination of Oliver Quick, funding was obtained from DISTANZEN Neustart-Kultur. Almost all of Hamburg’s tango artists were brought together. As with the TangoMap, the Hamburg-based media production agency int.act was responsible for the graphic design and technical implementation. The new tango culture portal for Hamburg was launched on 13.12.2022.

We are happy to enrich the Hamburg tango culture scene with this joint plattform.

Titelimage: Matute Photography and int.act medienproduktion


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Joint tango culture map and new tango calendar for Hamburg

The tango culture creators in Hamburg have joined forces to create a common promotion for tango culture in Hamburg.

The idea was to design a tango map that shows the richness and diversity of Hamburg’s tango culture scene and makes you want to get involved. This advertisement is intended to appeal especially to people who have not yet danced tango. The aim is to inspire them for tango and to give them an overview of the diverse tango offers in Hamburg.

The plan is to distribute this tango map mainly at public events. For example, it is a perfect promotional tool for the Blitz Summer Flashmobs of the Hamburg Regional Group, which aim to increase the visibility of Tango Argentino in the public. This map gives interested viewers an overview and insight into the great diversity of Hamburg’s tango culture scene.

The large DIN-A2 map (folded DIN-A5) shows 46 tango cultural creators from all over Hamburg with their own advertising and markers on the map. The map not only shows the approximate location of the activities of the tango culture creators but also impressively demonstrates that tango culture can be found in almost all areas of Hamburg.

Under the coordination of Oliver Quick, funding was obtained from DISTANZEN Neustart-Kultur. Almost all of Hamburg’s tango artists were brought together. The design and production were handled by the Hamburg-based media production agency int.act. The TangoMap could be produced within 8 weeks.

We are happy to enrich the Hamburg tango culture scene with this joint promotion.

PDF-Download

The tango map can be downloaded as a PDF here:

>>> Download Tangomap as PDF <<<

The digital tango calendar will also be revised in the next few weeks. We hope that he will be able to start again in the autumn.

Fotos: Oliver Quick


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For most people, the enthusiasm to dance tango comes from having seen and experienced how other people dance – and being so touched, moved and inspired by it that they want to start dancing too.
The members of the proTango Regionalgruppe Hamburg want to help make Tango Argentino in Hamburg more visible to the public.
For this purpose, there will be small, short, spontaneous flash mobs in public places with different actors again and again this summer…
When and where is still a secret… Info is always only available very shortly before…

…maybe one or the other spectator will fall in love with the tango and enlarge our scene…

P.S.: We would like to thank all those who have already organised and hosted flash mobs and open air milongas in Hamburg with great personal commitment, thus making tango more popular! Thank you!

Titel-Photo by Toufic Mobarak on Unsplash


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Large letter mailing to more than 90 politicians

In a large letter campaign, the Hamburg regional group wrote to more than 90 (cultural) politicians in Hamburg.

Written to were:

  • Kultursenator Dr. Carsten Brosda
  • der Wirtschaftssenator Michael Westhagemann
  • More than 90 cultural politicians in Hamburg (almost all members of the cultural committees of the districts (local parliaments), the cultural committee of the Bürgerschaft (state parliament), the department for district culture in the district offices (local city halls).

The aim is to start a discussion about concrete demands. This involves both the current Corona situation with the expected opening steps, as well as medium and long-term cooperation in the area of (district) culture.

The letters in the wording:

Letter to Kultursenator

Letter to Wirtschaftssenator

Letter to Kulturpolitiker*innen

We are looking forward to the answers…

Titelimage: Oliver Quick


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Hamburger Vereinbarung

Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg….

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Als sichtbares, öffentliches Zeichen für eine konstruktiven, respektvollen und kollegialen Umgang der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg.

Verschiedene Gruppierungen sind in den vergangenen Jahren zusammengekommen (Stammtisch der Studiobetreiber, Tangoaktive, Initiative der Hamburger Tangoschaffenden, Regionalgruppe proTango Hamburg), mit dem Ziel, einen respektvollen und kollegialen Umgang untereinander zu pflegen und die Tangokultur in Hamburg in ihrer Gesamtheit zu fördern.

Die Szene der Hamburger Kulturschaffenden ist bunt und reich an unterschiedlichen Charakteren, unterschiedlichen Hintergründen und unterschiedlichen Vorlieben. Wir spielen, singen, tanzen, unterrichten Tango unterschiedlich. Manche bestreiten mit Tangoarbeit ihren Lebensunterhalt, manche widmen sich dem Tango im Nebenberuf.
Was alle Kulturschaffenden verbindet, ist die gemeinsame Liebe zum argentinischen Tango und seinem reichen Kulturschatz, sowie der gemeinsame Wunsch, respektvoll und kollegial miteinander umzugehen. Diese verbindende Gemeinsamkeit ist die Basis, der Nährboden für eine fruchtbare und sich entwickelnde Tango-Kulturszene in Hamburg.

Als öffentliches Bekenntnis zu dieser verbindenden Gemeinsamkeit, verpflichten wir uns in einer gemeinsamen Vereinbarung zu professionellen und fairen Umgang zwischen den Tangokulturschaffenden in der Region Hamburg.

Sie ist die gemeinsame Grundlinie von Kollegialität, an der wir uns alle – auch öffentlich – messen lassen wollen und die Basis und der Nährboden für eine respektvollen und wachsende Tangoszene in Hamburg.

Diese Vereinbarung ist ein Vorschlag von proTango – Regionalgruppe Hamburg.

Wir laden alle Tangokulturschaffenden in Hamburg, die an einem respektvollen und kollegialen Umgang der Tangokulturschaffenden in Hamburg interessiert sind und sich ebenfalls dazu bekennen wollen, dazu ein, diese Vereinbarung mit zu unterzeichnen.

Wir laden außerdem alle ein, im Verein proTango e.V. und in der Regionalgruppe Hamburg aktiv zu werden.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Hamburger Vereinbarung über professionellen und fairen Umgang zwischen den Tangokultur-Schaffenden

Respektvoller, ehrenwerter und kooperativer Umgang ist die Basis für eine gesunde Tangokultur. Öffentliches Vertrauen in die Professionalität, Ehrlichkeit, Fähigkeit und Integrität der Tango-Kulturschaffenden in Hamburg ist die Basis für die zukünftige Entwicklung der Tangokultur in der Region Hamburg. Die unterzeichnenden Tangokulturschaffenden in Hamburg bekennen und verpflichten sich mit dieser Vereinbarung zu einem professionellem und fairen Umgang. Die Unterzeichnenden unterstreichen die Wichtigkeit, in der Tangokultur und der Gesellschaft allgemein, einen fairen und gerechten Umgang mit allen Menschen zu fördern.

1
Die unterzeichnenden Tangokulturschaffenden begegnen anderen Menschen mit Respekt, Achtung und Wertschätzung. In Konfliktsituationen suchen sie aktiv nach Möglichkeiten, den Konflikt intern, konstruktiv und in direkter Kommunikation zu lösen.

2
Die unterzeichnenden Tangokulturschaffenden nehmen Abstand von allem, was auf unfaire Weise die Tätigkeit eines anderen Menschen aufgrund wirtschaftlicher Faktoren, Glauben, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Behinderung oder Herkunft erschwert oder verhindert. Die Unterzeichnenden dulden keine Diskriminierung oder Belästigung anderer!

3
Die unterzeichnenden Tangokulturschaffenden treten auf einem hohen professionellen Niveau auf, so dass es dem Ansehen der Tangoszene dienlich ist und die Szene weder angegriffen noch in Verruf gebracht wird.

Die Unterzeichnenden sind Personen, denen die Tangokultur am Herzen liegt. Sie wahren und fördern durch ihr Auftreten und ihre Arbeitsweisen das Ansehen der Tangokultur nicht nur in Hamburg. Daher verpflichten sich die Unterzeichnenden zu Ehrlichkeit, Integrität und einem respektvollen, ehrenwerten und kooperativen Umgang mit den anderen Tangokulturschaffenden in der Region Hamburg, sowie mit allen anderen, die Teil der Tangokultur sind und werden könnten.

Dazu verpflichtet sich als Unterzeichner*in:

Maude Andrey
michael ahrens-peyerl
tangomatrix
tangomoden hamburg
tangostudio el abrazo
tangostudio la yumba
thoka tango
universo tango
xperience tango
weitere in kürze …

Titel-Photo by Michał Parzuchowski on Unsplash


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